Als Künstler streben wir alle danach, Meisterwerke zu schaffen, die die Zeit überdauern. Und im Laufe der Geschichte haben Künstler eine Vielzahl von Werkzeugen verwendet, um ihr Handwerk zu unterstützen. Zu diesen Werkzeugen gehören optische Geräte wie die Camera obscura und die Camera lucida. Letztere wurde erst im frühen 19. Jahrhundert patentiert und erhielt den Namen „Camera lucida“, aber die optischen Konzepte hinter diesem Gerät sind seit über 400 Jahren bekannt.
Diese Werkzeuge und Techniken waren ein streng gehütetes Geschäftsgeheimnis in einer Zeit, in der der Wettbewerb zwischen Künstlern erbittert war und die Grenze zwischen Magie und Wissenschaft sich erst zu differenzieren begann. Doch diese Werkzeuge wurden nach und nach durch moderne Elektronik wie Kameras, Projektoren und Computer ersetzt und gerieten dann fast völlig in Vergessenheit.
Im Jahr 2001 entfachte der Künstler David Hockney jedoch mit der Veröffentlichung von „Secret Knowledge: Rediscovering the Lost Techniques of the Old Masters“ eine Kontroverse. Hockney argumentierte, dass die Fortschritte im Realismus und in der Perspektive während der Renaissance teilweise auf Innovationen bei optischen Geräten zurückzuführen seien. Sein Buch enthüllte eine große Menge an Beweisen, dass viele der Alten Meister, zusätzlich zu ihrer Begabung und ihrem Engagement für die Entwicklung ihres Handwerks, sich der Hilfe früher optischer Geräte bedienten, um einige der geschätztesten Meisterwerke der Gesellschaft zu schaffen.
Dieses wachsende Interesse an diesen optischen Geräten inspirierte auch mich. Im Herbst 2005 stand ich in einem abgedunkelten Klassenzimmer, umringt von einem mysteriösen kastenartigen Gerät, das am Rande eines Tisches hing. Eine alte Schreibtischlampe beleuchtete einige Kürbisse, die in der Mitte des Tisches arrangiert waren, und ich blickte durch das Gerät und sah ein lebhaftes, geisterhaftes Bild der Kürbisse, die über einem Zeichenpapier schwebten.
Nach der Demonstration erklärte mein Mallehrer der Klasse, dass das Gerät eine Camera lucida genannt wurde, aber ich fragte mich, warum die Leute diese Geräte nicht mehr kannten oder benutzten. Ich verbrachte die nächsten vier Jahre mit der Recherche, dem Lesen, Experimentieren, Bauen, Basteln und Testen, entschlossen, die Camera lucida zu etwas neu zu erfinden, das für die Künstler von heute nützlich war.
Meine daraus resultierende Kreation, das LUCY Zeichenwerkzeug, löste alle historischen Probleme der klassischen Camera lucida und behielt gleichzeitig die gesamte Magie bei. Ich schuf ein helles, einstellbares Bild, ohne die Notwendigkeit von dunklen Räumen oder Strahlern, ein größeres und stabileres Bild und die Möglichkeit, Fotos zu vergrößern und gleichzeitig Live-Objekte zu zeichnen.
Als Künstler haben wir schon immer Werkzeuge benutzt, um unser Handwerk zu unterstützen, und der Gebrauch von Werkzeugen ist eines der Unterscheidungsmerkmale der Menschheit. Der ewige Drang, Neues zu schaffen, rollt unaufhaltsam voran und erinnert uns daran, dass das Alte wieder neu geworden ist und dass die verlorenen Geheimnisse und Werkzeuge der Alten Meister wieder einmal bereit sind, die Art und Weise, wie wir Kunst machen, zu revolutionieren. Das LUCY Zeichenwerkzeug ist nur ein Beispiel dafür, wie wir auf der Vergangenheit aufbauen können, um etwas Neues und Innovatives für die Zukunft zu schaffen.
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12 Kommentare
Walter Jenkins
Where are you located
Josephine
@Jesse Grant, the LUCY starts at $59, see all 3 models at DrawLUCY.com
Jesse Grant
How much
Josephine
@Douglas E Lamb, You can get your LUCY right here at DrawLUCY.com
Douglas E Lamb
Where dose one acquire one of these devices?
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